Dienstag, 27. Januar 2015
Verwandtschaft und Geld (Gen. 29,1 – 33,16)
annette riemer, 21:32h
Ein offenbar altes und ganz unverwüstliches Thema: Im Grunde weiß ja jeder, dass die Freundschaft da aufhört, wo es um’s Geld geht. Und trotzdem passiert es irgendwie doch immer mal ... Naja, und dann gleich noch unter Verwandten!
Jakob tappt in diese Falle bei Onkel Laban. Mütterlicherseits. Aber was tut man nicht alles, um die Hand der hübschen Cousine zu bekommen? Also sieben Jahre Frondienst für den Alten – Das muss wahre Liebe sein. Die Bibel deutet so etwas an: „Es kam ihm vor, als wären’s einzelne Tage, so lieb hatte er sie.“
Nun gibt es da, wo Onkel Laban wohnt, aber die Sitte, die ältere Tochter vor der jüngeren zu verheiraten. Das mag ja noch hingegen. Aber das Onkelchen sagt dem Jakob nichts davon, sondern jubelt ihm die falsche Braut unter. Komisch nur, dass dem doch so verliebten Jakob nicht auffällt, dass er die falsche Frau in die Kiste trägt. Gerade, wo Lea eher hässlich – also auf jeden Fall ganz anders als die hübsche Rahel ist. Oder im O-Ton: „Leas Augen waren ohne Glanz.“ Sagt ja eigentlich auch alles.
Nun gut, Jakob schuftet also noch mal sieben Jahre, damit er endlich auch die Rahel kriegt. Und dann noch mal sieben Jahre dazu. Dafür lässt er sich ziemlich teuer bezahlen von Laban: Alle gescheckten Schafe und Ziegen sollen Jakob gehören. Laban, der seinem Neffen die spröde Lea unterjubeln konnte, durchschaut Jakobs Absichten nicht. Der legt jetzt nämlich geschälte Holzstäbe, wo das Weiße durchschimmert, in die Tränke, wenn die starken Tiere trinken wollen. Die bekommen dann – ja, wegen der weißen Stäbe – gescheckten Nachwuchs. Bei den schwachen Tieren packt Jakob die Stäbe raus. Kurz: Irgendwann sind alle starken Tiere gescheckt und alle schwachen einfarbig. Laban fühlt sich verarscht, was Jakob eben auch mitkriegt und flieht. Lieber wieder mit seinem Bruder Esau vertragen – den er ja auch verarscht hat, nämlich um den väterlichen Segen – als sich mit dem Onkel anlegen.
Jakob tappt in diese Falle bei Onkel Laban. Mütterlicherseits. Aber was tut man nicht alles, um die Hand der hübschen Cousine zu bekommen? Also sieben Jahre Frondienst für den Alten – Das muss wahre Liebe sein. Die Bibel deutet so etwas an: „Es kam ihm vor, als wären’s einzelne Tage, so lieb hatte er sie.“
Nun gibt es da, wo Onkel Laban wohnt, aber die Sitte, die ältere Tochter vor der jüngeren zu verheiraten. Das mag ja noch hingegen. Aber das Onkelchen sagt dem Jakob nichts davon, sondern jubelt ihm die falsche Braut unter. Komisch nur, dass dem doch so verliebten Jakob nicht auffällt, dass er die falsche Frau in die Kiste trägt. Gerade, wo Lea eher hässlich – also auf jeden Fall ganz anders als die hübsche Rahel ist. Oder im O-Ton: „Leas Augen waren ohne Glanz.“ Sagt ja eigentlich auch alles.
Nun gut, Jakob schuftet also noch mal sieben Jahre, damit er endlich auch die Rahel kriegt. Und dann noch mal sieben Jahre dazu. Dafür lässt er sich ziemlich teuer bezahlen von Laban: Alle gescheckten Schafe und Ziegen sollen Jakob gehören. Laban, der seinem Neffen die spröde Lea unterjubeln konnte, durchschaut Jakobs Absichten nicht. Der legt jetzt nämlich geschälte Holzstäbe, wo das Weiße durchschimmert, in die Tränke, wenn die starken Tiere trinken wollen. Die bekommen dann – ja, wegen der weißen Stäbe – gescheckten Nachwuchs. Bei den schwachen Tieren packt Jakob die Stäbe raus. Kurz: Irgendwann sind alle starken Tiere gescheckt und alle schwachen einfarbig. Laban fühlt sich verarscht, was Jakob eben auch mitkriegt und flieht. Lieber wieder mit seinem Bruder Esau vertragen – den er ja auch verarscht hat, nämlich um den väterlichen Segen – als sich mit dem Onkel anlegen.
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